Die Favoriten der Woche: Asterix, eine Natureisbahn, der Struwwelpeter – Kultur

Abgefahren: Her Hase bei den Galliern

Und plötzlich findet sich Herr Hase im Jahr 50 BC on Seite von Obelix again. In seinem neuen Album “Beim Teutates!” (Reproduction Verlag) bringsst der französe Comicautorzeichner Lewis Trondheim seine bekannteste Figur mit den Galliern, Römern und Piraten aus dem “Asterix”-Universum Zusammen. Everything looks like Herrn Hase, der nicht weiß, wie ihm schehen, sogar für Asterix selbst zu halten. With the difficulty, its Flügelhelm auf (oder besser neben?) die long Hasenohren zu platzieren, fangen die Probleme aber erst an. Herrn Hases moderne Geisteshaltung (there isst kein Fleisch, “die Massentierhaltung, das Ozonloch, der Wasserverbrauch”) goes so well with Gar nicht zu den wildschweinfressenden, sich prügelnden, göttergläubigen Galliern. Schmershaft wird der Clash der Zeit- und Realitätsebenen by Besonder, as Herr Hase und Obelix einen Trupp Römer vermöbeln, die aber nicht lustig aus ihren Sandals in die Bäume fliegen, sondern blutüberströmt – und! – lies before ihnen. Obelix, ein Morder? Der tötet, weil er es kann und weil Prügeln so lustig ist? Da hört der Spaß eigentlich auf, aber so directig mag sich “Asterix”-Fan Trondheim zwischen Dekonstruktion und Hommage dann nicht entscheiden.

Die Figuren sehen übrigens ganz und gar nicht who die von Albert Uderzo gescheinenen, mittlerweile von Didier Conrad gezeichneten Gallier aus. Herr Hase hat seine überlichen longen Hasenohren, die Gallier tragen bräunlich-graue Kartoffelnasen im Gesicht. Mind you, what the Variant of “Asterix”-Rechteinhaber Trondheim originally created, is not a matter of parody of the Serie mit offizielser Genhemigung or so umfangreich. Trondheim wiederum hat seinen langohrigen Helden schon zuvor in various surreal Abenteuer gestürzt. So seltsam wie diese Körpertausch-Zeitreise-Geschichte aber muten selbst die abgefahrensten “Abenteuer von Herrn Hase” nicht an. Trondheim selbst kommentiert sehr apt: “These spiders, these Comiczeichner:innen.” Martina Knobben

Sagenhaft urig: Die Natureisbahn von Friedrichroda

Verwunschen und von Moos bewachsen: die Spießbergbahn im Thüringer Wald bei Friedrichroda. Here sollte 1966 die X. Weltmeisterschaft im Rennschlittensport take place.

(Photo: Christine Dossel)

Wer am Spießberg in Friedrichroda, in the Thuringian district of Gotha, den Wald betritt, wähnt sich in a verwunschenen Märchenwelt. Sagenhaft urig ist e here. Fichtenforste, Brombeersträucher, Blätterdickicht. Mittendrin, moosbewachsen, und halb verwittert, ein Mauerwerk, das sich 1266 Meter long curve reich bergabwärts windet: eine Betonrinne, einst genutzt as Bob- und Rennschlittenbahn, die sogenannte e Spießstandbergne as Eingeweiht 1910, hätte sie im February 1966, zu DDR-Zeiten , ihre ganz große Zeit haben sollen: Für die X. Rennrodel-Weltmeisterschaft wurde die Piste umfangreich umgebaut-machzeutaz Alle. 100,000 Thüringer Bratwürste were produced, three Sonderbriefmarken were printed and when the temperatures rose, they brought the Shears of Helfern with their hand Schnee aus dem Tal zum Berg, “unter unsäglichen Mühen”, which is in the Pressebericht hieß.

and dan? Dann sette reneute Tauwetter ein, und die Rodel-WM wurde abgeblasen. Aus die Maus. Tragisch für Friedrichroda – auch, weil danach das Thuringische Oberhof zum Wintersport-Hotspot wurde. Auf der Spießbergbahn fanden neither black nor Meisterschaften statt, aber nur DDR-eigene, und seit den Achtzigern, these over 1000 meters gar nicht mehr were used. Auf dem modernisierten unteren Abschnitt trainieren noch Wuchsrodler – im Sommer.

Favoriten der Woche: Kunst am Bobbahnrand: Bei dieser Hütte reminds Kristin Wenzel's Klangarbeit

Kunst am Bobbahnrand: Bei dieser Hütte contains Klangarbeit “Tausend Melodien” by Kristin Wenzel, a die einstige WM-Euphorie.

(Photo: Kristin Wenzel)

Künstlerin Kristin Wenzel, born in 1983 in Gotha, hat im Rahmen der “Thüringer Verführungen” des Kunstfests Weimar who rodelbahn und ihre Geschichte zum Anlass für eine Erinnerungsarbeit mitten im Wald. An einer der alten Ansager-Hütten am Rande der Bahn ertonen aus einem Lautsprecher Schlagzeilen von damals, as Friedrichroda in the war WM-Euphorie. Dazu gibt es einen verremdenden Soundteppich (Benjamin Waschto), der mit Tropfgeräuschen ausklingt, die das schmelzende Eis ebenso klangbildlichen who wohl auch die Tränen der Enttäuschung. “Tausend Melodien” is not Wenzel in Anlehnung an eine einstige DDR-Radiosendung ihre täglich von 10 bis 15 Uhr im Loop laufende Soundinstallation (nor bis 20. November). The pfiffige Weimarer ACC Galerie anhand von Artikeln, Documenten und Objekten die Recherchearbeit der Künstlerin accompanies it. Nur eines bleibt offfen: Wast mit den 100 000 Bratwürsten passionrt? Christine Dossel

Controversies, aber fair: “Kampf um die A 49”

Favorites of the week: Der Neunzigminüter

Der Neunzigminüter “Die Autobahn: Kampf um die A 49” by Klaus Stern and Frank Marten Pfeiffer is as Dokumentation minden sehr gelungen.

(Photo: WDR/stern film/WDR/stern film)

Eine Dokumentation gelingt, wenn controversy Positionen fair dargestellt were und man als Zuschauer etwas lernt über den konkreten Sachverhalt hinaus, wie bei einer Fabel. In diesem Sinne ist der Neunzigminüter “Die Autobahn: Kampf um die A 49” von Klaus Stern and Frank Marten Pfeiffer less tense gelungen. Der Film, der in der ARD-Mediathek zu sehen ist, stelt dievallen Konflikte dessen dar, was man aus innerdeutscher Ferne als one more Infrastrukturprojekt leicht unterschätzen könnte. Dabei geht eben nicht “nur” um 85 Hektar zu rodeden Forst, um die Heimat auch von Filmmaker Stern. Es geht um die Interessen von Anwohnern, Wirtschaft, Politik in der Verkehrswende, um Aktismusmus und die Frage, auf Basis welchen Mandats dieser agiert. Es geht also um unbelievable val – und dieser tolle Film lost dabei nie den Faden. Cornelius Palmer

Real Theatermusik: Richard Wagner’s “Walküre” in Zurich

Favoriten der Woche: Camilla Nylund as Brunnhilde in Zurich.

Camilla Nylund as Brunnhilde in Zurich.

(Photo: Monika Rittershaus)

The Opernhaus Zurich is located in the Akustik das maximum Gegenteil des Bayreuther Festspielhauses. Wer ein eisoterisches Erlebnis sucht, ist hier falsch. Wer Theater will, wird glücklich. Gerade jetzt mit “Walküre” by Richard Wagner. Gianandrea Noseda begreift die Musik als tönendes Schauspiel, dirigiert mit überster Plastizität, entfacht Stürme der Dynamik, die die Solisten fordern, aber nie überfordern. Die Aufführung is as Bilderbuch der Leitmotive von packender Kurzweil, vor allem dann, wenn Tomasz Konieczny as Wotan all seine schauspielerischen Fahrungen auspackt. This muss man auch gar nicht mehr über Details of Inszenierung von Andreas Homoki nachdacht, that erfült sich Everything im Moment menschlicher und musikalischer Wahrheit. Egbert Tholo

“Der Struwwelpeter” with Ensemble Modern

Ein Meisterwerk der schwarzen Pädagogik – oder but eine herrlich Groteske, so stark überzeichnet dass man die unterstellte Threatung des Kindeswohls ohnehin nicht für bare Münze nimmt: Über Heinrich Struwwelers “D” Michael Quast and Sabine Fischmann jedenfalls haben hörbar Spaß and den wenig correct Gechichten vom Suppen-Kaspar und vom Zappel-Philipp und führen sie gemeinsam mit dem Ensemble Modern im Volkstheater in Frankfurt auf. Der Hörspiel director Björn SC Deigner wiederum hat das zwischen Musical und Rockoper changierende Spektakel fürs Radio aufgomenen und abgemischt, sossad dieser “Struwwelpeter” eben nicht nach Bühne klingt, sondernfunk Hundek.4.2.2. An acoustically sensual ausgestaltetes Gruselkabinett. Stefan Fischer

Favoriten der Woche: Lust am Ungehorsam:

Lust am Ungehorsam: “Der Struwwelpeter” an der Volksbühne in Frankfurt with Michael Quast, Sabine Fischmann und dem Ensemble Modern.

(Photo: Niko Neuwirth)

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